Lasertherapie

Laserstrahlen sind energiereiche, kohärente Lichtspektren, die fokussiert auf engsten Raum gebündelt sind.

Die Energie des verwendeten Lichtspektrums wird in den Mitochondrien, den „Kraftwerken“ der Zelle, aufgenommen und in Form von ATP gespeichert. Dieser „Treibstoff“ wird für energiereiche Prozesse, wie z.B. die Wundheilung, benötigt.

Weitere wichtige Wirkmechanismen der Lasertherapie sind die Vermehrung elastischer Fasern (Kollagene) und die Förderung der Durchblutung im Gewebe (Mikrozirkulation).

Diese Wirkungen werden besonders in der Behandlung schlecht heilender Wunden (z.B. Ulcus cruris), oder auch bei hartnäckigen Zerrungen und Sehnenscheidenentzündungen eingesetzt. Auch die Zugfestigkeit des Gewebes in Wundbereichen läßt sich durch Laserlicht deutlich steigern.

Im Bereich des Sportes kommen vor allem die mit Laserlicht verbundenen erhöhten Enzymaktivitäten (z.B. Lactatdehydrogenase) zum Tragen, die u.a. einer Übersäuerung der Muskulatur entgegenwirken. Es konnte in Studien nachgewiesen werden, daß die Bildung energie-reicher Enzyme (z.B. ATP) bis zu 150% gesteigert werden kann.

Auch kann durch Laserlicht die Stimulation der Proteinsynthese und die Zellerneuerungsrate gesteigert werden.

Die Bestrahlung erfolgt mit Laserlicht der Wellenlänge von 780 nm, die für die orthopädische Lasertherapie das optimale Wirkspektrum darstellt.

Die Behandlung erfolgt an 2-3 Tagen in der Woche mit einer Behandlungszeit von ca. 10-15 Minuten, abhängig von der Größe des Bestrahlungsfeldes und der benötigten Energiedosis.

Die Anzahl der Sitzungen hängt von der Erkrankung ab und liegt normalerweise zwischen 6 und 12 Behandlungen.